Die Überlebensraten bei Krebserkrankungen in der EU steigen (2021-2022: minus 12 Prozent Krebssterblichkeit). Gleichzeitig ist die Zahl der Erkrankungsfälle von 2010 bis 2020 um 24 Prozent gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Europäischen Registers für Krebsungleichheiten hervor.
Demnach gibt es große Unterschiede zwischen den 27 EU-Ländern: Die höchsten Krebssterblichkeitsraten werden registriert in Ländern mit niedrigem Einkommen, bei Personen mit niedrigerem Bildungsniveau und bei Männern.
Die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen sinkt den Daten zufolge in weiten Teilen: Die Teilnahme an der Brustkrebsfrüherkennung sinkt in gut der Hälfte der EU-Länder; bei Gebärmutterhalskrebs sogar in zwei Dritteln der 27 Länder.