StudienergebnisseAntibiotika werden global nicht optimal eingesetzt
In vielen Ländern werden Antibiotika falsch eingesetzt: Eine Studie deckt globale Missstände und überraschende Unterschiede auf. Wie sieht es in Deutschland aus?
In vielen Ländern werden Antibiotika falsch eingesetzt: Eine Studie deckt globale Missstände und überraschende Unterschiede auf. Wie sieht es in Deutschland aus?
Bronchiektasen sind in der Hausarztpraxis zwar eine Seltenheit, könnten aber aufgrund des neu eingeführten Lungenkrebs-Screenings mittels Low-Dose-CT künftig häufiger diagnostiziert werden. Das Gute: Vor Kurzem ist das erste Medikament bei Bronchiektasen-Erkrankung zugelassen worden.
566.000 Kinder in der WHO-Europaregion sind komplett ohne Impfschutz - in Deutschland sind es laut WHO 21.000. Was steckt hinter den Lücken und wo ist die Lage besonders kritisch?
Als Ärztinnen und Ärzte haben wir oft den Reflex, zu testen. Dabei gibt es Situationen, in denen ein Test eher schadet als nutzt. Hier hilft es, sich die Prätestwahrscheinlichkeit vor Augen zu führen.
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.
Was tun mit noch haltbarem Insulin und Pens, wenn ein Mensch mit Diabetes sie nicht mehr benötigt? In den Restmüll damit? Es geht auch anders: Das Hilfsprojekt "Insulin zum Leben" sammelt übrig gebliebene Diabetes-Medikamente und Hilfsmittel und schickt sie in Länder, in denen sie Leben retten.
Probiotika werden oft begleitend zu einer Antibiotikatherapie verordnet. Cochrane hat untersucht, ob dies eine Clostridioides-difficile-assoziierte Diarrhö verhindern kann.
Neue Therapien, digitale Technologien, begrenzte Ressourcen und veränderte Versorgungsanforderungen waren die zentralen Themen des diesjährigen Internistenkongresses. Im Mittelpunkt der Diskussionen: Die Frage, wo stößt die Versorgung an ihre Grenzen und was muss sich ändern, damit die Medizin auch in Zukunft wirksam und bezahlbar bleibt?
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) stellt die neuesten medizinischen Erkenntnisse vor, die für den Praxisalltag der Hausärztinnen und Hausärzte relevant sind.
Bei der Messung des Blutdrucks können viele Fehler passieren. Eine im hausärztlichen Alltag relevante Frage: Darf die Blutdruckmanschette über dem bekleideten Patientenarm angelegt werden?
Das Fibromyalgie-Syndrom ist für Hausärztinnen und Hausärzte eine Herausforderung, da die Diagnose rein klinisch zu stellen ist und Analgetika oft nicht viel bewirken. Ganz wichtig: Die Betroffenen sollten gut aufgeklärt, ihre Beschwerden nicht bagatellisiert und therapeutische Maßnahmen auf ihre individuelle Situation abgestimmt werden.
Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.
Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.