2- bis 4-fach erhöht ist das Risiko für zahlreiche, häufig chronisch verlaufende Erkrankungen bei Menschen in Armutslagen. Dies spiegelt sich auch in einer deutlich kürzeren Lebenserwartung von Menschen mit Armutserfahrung wider, wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet.
“Die Daten belegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Diskriminierung und Gesundheit: Mit zunehmender Häufigkeit und Anzahl wahrgenommener Diskriminierungsgründe steigt die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme deutlich. Bei Personen, die besonders oft und aus mehreren Gründen Diskriminierung erfahren, sind gesundheitliche Probleme teils doppelt so häufig wie bei Personen ohne diese Erfahrungen”, schreibt das RKI.
red