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Equal Pay DayMännliche MFA verdienen 6,6 Prozent mehr

Der Equal Pay Day zeigt: Bis zum 7. März müssten Frauen in diesem Jahr rechnerisch zusätzlich arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen. Auch unter MFA ist die Lohnlücke erheblich, erinnert der Verband der medizinischen Fachberufe (vmf) zum Aktionstag - auch wenn 95 Prozent der MFA weiblich sind.

Scherenschnitt: Nur in wenigen Praxisteams finden sich männliche MFA.

Berlin. Selbst bei Medizinischen Fachangestellten (MFA) – dem Beruf mit den höchsten Frauenanteilen – bestehen gravierende Unterschiede in der Bezahlung der mehr als 95 Prozent weiblichen MFA und ihren überaus wenigen männlichen Kollegen. So erhalten männliche MFA in Vollzeit 6,6 Prozent mehr brutto als ihre Kolleginnen. Im Zahntechnikhandwerk sind es bei Vollzeitbeschäftigten sogar 19,8 Prozent.

Darauf macht der Verband medizinischer Fachberufe (vmf) mit Verweis auf Zahlen des Entgeltatlas der Arbeitsagentur für Arbeit am Equal Pay Day (7. März) aufmerksam. Der Aktionstag, der in diesem Jahr auf den Vortag des Internationalen Frauentags fällt, symbolisiert die unbereinigte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen: Er kennzeichnet rechnerisch den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, wenn sie bis zu dem Tag (gesamtgesellschaftlich) die gleiche Lohnsumme wie die Männer bekämen.

Laut Statistischem Bundesamt betrug die Lücke zwischen den Gehältern 2023 18 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Der offiziell stärkste Rückgang seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2006 wird darauf zurückgeführt, dass die Bruttomonatsverdienste von Frauen mehr gestiegen sind als die der Männer. Vermutet wird zudem, dass Frauen inzwischen verstärkt in besser bezahlten Berufen und Branchen arbeiten.

Hannelore König, Präsidentin des vmf, erinnert unterdessen an die Berufe mit den höchsten Frauenanteilen: Medizinische, Tiermedizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, die zum Equal Pay Day “kaum Erwähnung” fänden.

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