7,8 Prozent sind die Ausgaben 2025 in der gesetzlichen Krankenversicherung nach vorläufigen Berechnungen gestiegen. Der Anstieg ist damit deutlich stärker als die Beitragseinnahmen, die um rund 5,3 Prozent zugenommen haben.
Das teilt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Mitte März mit. Zwar hätten die Krankenkassen im letzten Jahr einen Überschuss von 3,5 Milliarden Euro erzielt. Der Überschuss diene jedoch vorrangig zur Auffüllung der Finanzreserven auf das gesetzliche Mindestniveau.
Ende 2025 hätten die Finanzreserven rund 5,1 Milliarden Euro betragen – dies entspreche 0,18 Monatsausgaben, gesetzlich vorgesehen seien aber mindestens 0,2 Monatsausgaben, so das BMG weiter.
red