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KassenfinanzenGKV schreibt tiefrote Zahlen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr über 6 Milliarden Euro Miese gemacht. Das hat das Bundesgesundheitsministerium nun vorgerechnet. Minister Lauterbach will weiter steigende Beitragssätze verhindern - und macht dafür Vorschläge.

Blick ins leere Portemonnaie: Die Reserve der gesetzlichen Kassen schrumpft.

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Das Defizit betrug 6,2 Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium am Freitag (7. März) nach vorläufigen Zahlen in Berlin mitteilte. Die Finanzreserven der Kassen lagen demnach Ende 2024 noch bei 2,1 Milliarden Euro oder 0,08 Monatsausgaben. Dies entsprach nicht einmal mehr der Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte, das hohe Defizit der Kassen 2024 und der starke Anstieg der Zusatzbeiträge zu Jahresbeginn seien nicht nur Ergebnis eines inflationsbedingten hohen Anstiegs der Ausgaben für Personal und medizinische Leistungen. “Sie sind auch darauf zurückzuführen, dass in den vergangenen Legislaturperioden versäumt wurde, das Gesundheitssystem zu modernisieren und die Strukturen für die Zukunft fit zu machen.”

Lauterbach wies auf die beschlossene Krankenhausreform und eine stärkere Digitalisierung hin. Er forderte zugleich: “Wir müssen verhindern, dass die Beitragssätze weiter steigen. Dafür müssen die Strukturreformen weiter umgesetzt und mehr Steuermittel in die Hand genommen werden.” Unter anderem solle der seit 2017 nicht mehr erhöhte Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen regelhaft dynamisiert werden.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen standen im vergangenen Jahr Einnahmen von 320,6 Milliarden Euro Ausgaben von 326,8 Milliarden Euro gegenüber.

 

Quelle: dpa

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