Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband unterstützt die Kampagne des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) zur Information über frühkindliches Schreien und das Schütteltrauma bei Babys, informiert die Arbeitsgruppe Pädiatrie des Verbandes. Auf der Internetseite des NZFH können Praxisteams Flyer, Plakate und Broschüren für Eltern sowie Fachinformationen und Praxismaterial für Fachpersonal kostenfrei herunterladen (s. Linktipp).
Anhaltendes Schreien des Babys und überforderte Eltern sind die häufigsten Auslöser eines Schütteltraumas. Bei 50 bis 70 Prozent der Babys bleiben nach einem Schütteltrauma lebenslange Schäden wie Seh- und Sprachstörungen, Lern- und Entwicklungsverzögerungen, Krampfanfälle oder sonstige schwerste körperliche und geistige Behinderungen bestehen. Zehn bis 30 Prozent der Babys sterben an den Folgen eines Schütteltraumas.
Das NZFH ist eine Bundesstiftung in Trägerschaft des Bundesfamilienministeriums. Die Angebote richten sich an werdende Eltern in der Phase der Schwangerschaft bis hin zu Familien mit Kindern bis drei Jahre sowie an alle Akteure in den Frühen Hilfen.
red
