Die Zahl der von Hautkrebs Betroffenen ist deutlich gestiegen: 2024 waren deutschlandweit 28 Prozent mehr Versicherte aufgrund der Diagnose schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) in ärztlicher Behandlung als zehn Jahre zuvor. Das teilt die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) im September mit.
Noch stärker sei der Anstieg beim weißen Hautkrebs (Basalzell- und spinozelluläres Karzinom) ausgefallen: Hier wurden 2024 rund 45 Prozent mehr Behandlungen registriert als 2014.
Für oben genannte Zahlen hat die KKH bundesweit Daten ihrer Versicherten zur Häufigkeit von bösartigen Neubildungen der Haut (C43 und C44 nach ICD-10) für die Jahre 2014 und 2024 ausgewertet. Demnach wurde bei rund 8.000 Versicherten 2024 schwarzer Hautkrebs dokumentiert, bei 28.000 Versicherten weißer Hautkrebs.
red
