Hiermit loggen Sie sich bei DocCheck aus.
Abbrechen

Statistisches BundesamtKinder wegen psychischer Probleme am häufigsten in Klinik

Wenn Kinder und Jugendliche stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, hat das oft psychische Gründe. Besonders häufig kommt eine bestimmte Diagnose vor.

Die meisten Kinder und Jugendlichen wurden 2014 wegen Depressionen in einer Klinik behandelt.

Wiesbaden. Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen sind 2024 die häufigste Ursache für stationäre Behandlungen von Kindern und Jugendlichen gewesen. Fast ein Fünftel (18,9 Prozent) der im Krankenhaus stationär behandelten Patientinnen und Patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren sei dort wegen einer solchen Erkrankung gewesen, rund 116.300 Menschen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Im Vergleich zu 2023 stieg die Zahl der aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten jungen Menschen demnach an. 2023 habe es etwa 112.500 solcher Fälle gegeben, 2024 waren es rund 3,4 Prozent mehr. Im Vergleich mit 2004 sei die Zahl sogar um 36,5 Prozent gestiegen.

Unter Krankenhauspatientinnen und -patienten aller Altersklassen machten solche Erkrankungen 2024 rund 5,9 Prozent der Behandlungen aus. Auch hier stieg die Zahl im 20-Jahre-Vergleich an, um 4 Prozent.

Depressionen am häufigsten

Die meisten der Kinder und Jugendlichen wurden wegen Depressionen behandelt. 2024 waren das laut Statistischem Bundesamt rund 33.900 der 10- bis 19-Jährigen. Bei etwa 11.700 Heranwachsenden waren Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen Grund für die Behandlung.

Auch über alle Altersklassen hinweg war Depression mit 24,7 Prozent die häufigste Diagnose bei den stationär wegen einer psychischen Erkrankung behandelten Menschen. Alkoholmissbrauch war bei 21,7 Prozent der Fälle die Ursache.

Quelle: dpa

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.

Hier erfolgt die Registrierung für das Portal und den Newsletter.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation

Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.

Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
(max. 5 Dateien; PDF, JPG, PNG oder TIF)

Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Mit der Registrierung als Mitglied im Hausärzteverband stimmen Sie zu, dass wir Ihre Mitgliedschaft überprüfen.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.
Newsletter abbestellen

Wenn Sie den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.