In seinem Newsletter warnt das Institut für hausärztliche Fortbildung (IHF) vor sogenannten Predatory Journals, auch Raubjournale oder Scheinjournale genannt. Diese geben sich als Fachzeitschriften aus, veröffentlichen wissenschaftliche Artikel jedoch gegen hohe Gebühren, ohne ein verlässliches Peer-Review zu gewährleisten.
“So können auch interessengeleitete Botschaften – etwa aus dem Umfeld pharmazeutischer Unternehmen – einen wissenschaftlichen Anschein erhalten, ohne ausreichend geprüft worden zu sein”, heißt es. Mehr als 15.000 solcher Journals hat es Schätzungen zufolge in 2021 gegeben [1].
Wichtig in der Praxis: Als Warnzeichen nennt das IHF unaufgeforderte Einladungen, unrealistisch kurze Begutachtungszeiten und intransparente Gebühren. Absender und Internetseite sollten in diesem Fall sorgfältig geprüft werden. Für Autoren stellt unter anderem die Webseite ThinkCheckSubmit.org eine Checkliste für Zweifelsfälle zur Verfügung [1], [2].
Quellen:
