Die IT-Sicherheit von Software-Produkten im Gesundheitswesen ist ausbaufähig, teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) am 17. März mit. Diese Aussage ist ein Ergebnis des Projekts “Sicherheit von Praxisverwaltungssystemen” (SiPra), bei dem im Auftrag des BSI vier exemplarische Praxisverwaltungssysteme (PVS) mittels Penetrationstest untersucht wurden.
Dabei zeigte sich, dass trotz unterschiedlicher Technologien, “bei drei von vier untersuchten Produkten die Verkettung einzelner Schwachstellen einen Angriff aus dem Internet ermöglicht”, so das BSI.
Keine Verwendung von Verschlüsselungsverfahren bei der Datenübertragung oder auch die Verwendung veralteter und daher unsicherer Verschlüsselungsalgorithmen, seien identifizierte Schwachstellen gewesen, die an die jeweiligen Hersteller kommuniziert wurden. Die veröffentlichten Empfehlungen sollen helfen, die Sicherheit der PVS weiter zu erhöhen.
red
