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Editorial HP 05/2026Ein Jahr ePA: Ernüchterung im Praxisalltag

Dr. Markus Beier und Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth (Archivbild)

Wir alle kennen das aus unserem Praxisalltag: Zwischen Sprechstunden und Hausbesuchen versuchen wir, die elektronische Patientenakte (ePA) sinnvoll zu nutzen – und stoßen dabei immer wieder an Grenzen. In erster Linie gleicht die ePA einer unsortierten PDF-Sammlung.

Eine durchgängige Volltextsuche? Fehlanzeige. Strukturierte Daten? Auch nicht vorhanden. Für uns bedeutet das: suchen, scrollen – Zeit verlieren (s. Artikel “ePA im Praxistest: Mehr Hürde als Hilfe“).

Dazu kommt: Viele Versicherte wurden von ihrer dafür zuständigen Krankenkasse nicht einmal darüber informiert, dass sie eine ePA besitzen. Diejenigen, die es wissen, scheitern häufig an dem absurd komplizierten Registrierungsprozess, der selbst digitalaffine Menschen frustriert die Segel streichen lässt.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Telematikinfrastruktur (TI) nicht zuverlässig funktioniert. Wenn Systeme nicht stabil laufen, kostet uns das wertvolle Minuten – hochgerechnet auf den Tag, die Woche, das Jahr summiert sich das erheblich. Vor allem aber kostet es uns Nerven. Die Frustration in den Teams ist spürbar.

Zum “Jahrestag” der ePA seit den ersten Praxistests fällt es deshalb schwer, Positives zu berichten – außer, dass sich die Praxisteams trotz aller Widrigkeiten engagieren, Dokumente einstellen und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Dafür gebührt ihnen große Anerkennung.

Unsere Forderungen für einen praktischen Mehrwert im Alltag sind klar: mehr Nutzerorientierung, bessere Aufklärung und verlässlich funktionierende Technik – und zwar jetzt! Wir stehen bereit, die Digitalisierung konstruktiv mitzugestalten. Doch sie muss uns in der Versorgung unterstützen – und darf uns nicht zusätzlich belasten.

Mit kollegialen Grüßen

Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier

Bundesvorsitzende und Bundesvorsitzender Hausärztinnen- und Hausärzteverband

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