Aufgrund der neuen bzw. erhöhten Mindestfallzahlen bei Knieoperationen dürfte sich die Zahl der Kliniken, die die entsprechenden Eingriffe durchführen, zwar verringern. Für den Großteil der Betroffenen werden sich daraus jedoch “keine spürbar längeren Fahrzeiten” ergeben. Zu diesem Ergebnis kommt das “Science Media Center” (SMC) in einer Fahrtzeitenanalyse.
Demnach wirken sich die Fallzahlen regional sehr unterschiedlich aus: Zwar komme es “in einigen wenigen Gemeinden” – vor allem in dünn besiedelten Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern, den östlichen Bundesländern allgemein sowie in Teilen von Niedersachsen und Bayern – in den nächsten fünf Jahren zu einem Fahrzeitenplus von fast einer Stunde.
“Allerdings betrifft dies oftmals nur wenige Personen”, ordnet das SMC ein. In Nordrhein-Westfalen ergeben sich jedoch kaum nennenswerte Fahrzeitenveränderungen, so das SMC weiter.