2.900 Männer erkranken pro Jahr an einem HPV-bedingten bösartigen Tumor, schätzt das Robert Koch-Institut. Etwa 1.900 Fälle seien Oropharynxkarzinome, rund 1.000 Plattenepithelkarzinome des Anus‘ und des Penis‘.
“Gemessen an der Gesamtzahl jährlicher Krebserkrankungen bei Männern (circa 270.000) mag diese Zahl klein erscheinen. Auf der anderen Seite handelt es sich um 2.900 schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen pro Jahr, die – aufgrund der langen Latenzzeit – mittelfristig durch die sehr wirksame und sichere HPV-Impfung zu einem sehr großen Teil vermeidbar wären”, merkt das RKI dazu an.
red
Quelle: Epid Bull 6/25