Düsseldorf. Übernehmen Ärztinnen eine Einzelpraxis, investieren sie dabei rund 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Das geht aus Daten der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hervor. Für eine hausärztliche Einzelpraxis zahlten Frauen in den Jahren 2022/2023 demnach im Schnitt 97.000 Euro. Männer gaben hingegen rund 127.000 Euro aus.
Ärztinnen entschieden sich öfter für kleinere Praxen, die sie dann schrittweise ausbauten, gibt die Bank als Erklärung an. „Frauen wollen im Detail wissen, wie viele Behandlungen und welcher Zeitaufwand nötig sind, um die Praxis wirtschaftlich führen zu können“, erzählt Ute Keller, Filialleiterin in Stuttgart. red