Angesichts der Bestrebungen der Kassen, immer mehr Zugriffs- und Steuerungsrechte in der Versorgung zu erhalten, fordert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband in einem Antrag Anfang September die Sicherung der hausärztlichen Primärversorgung und der Freiberuflichkeit der Vertragsärzteschaft.
“Durch zunehmende Zugriffsrechte der Krankenkassen werden Freiberuflichkeit und fachliche Unabhängigkeit der Hausärztinnen und Hausärzte gefährdet. Das von der Politik geplante Primärversorgungssystem muss daher eindeutig als hausärztliches Primärversorgungssystem ausgestaltet werden, in dem die hausärztliche Versorgung den zentralen und primären Zugang zur ambulanten Versorgung bildet und der maßgebliche Anker der Primärversorgung bleibt”, betont Lars Rettstadt, 1. Vorsitzender des Verbandes in Westfalen-Lippe.
red
