Die Ergebnisse
Teil nahmen 1.721 Erwachsene, die alle eine im CT bestätigte Bronchiektasen-Erkrankung sowie in den zwölf Monaten vor Studienbeginn mindestens zwei ärztlich behandelte Exazerbationen erlitten hatten. Die Teilnehmer wurden 1:1:1 aufgeteilt in Personen, die Brensocatib oral in der Dosierung 10 mg/Tag, in der Dosierung 25mg 1/Tag oder ein Placebo erhielten.
Primärer Endpunkt
Primärer Endpunkt war die annualisierte Rate der Lungenexazerbationen im Studienzeitraum von 52 Wochen. Eine Exazerbation wurde definiert als mehr als drei Symptome über mindestens 48 Stunden, die eine Antibiose nötig machten. Diese Rate lag in der 10mg-Brensocatib-Gruppe bei 1,02, in der 25mg-Brensocatib-Gruppe bei 1,04 und in der Placebo-Gruppe bei 1,29 (s. Abb.1).
Damit reduzierte Brensocatib 10mg das Risiko für eine Exazerbation im Studienzeitraum im Vergleich zu Placebo um 21 Prozent (rate ratio (RR): 0,79; 95%-KI: 0,68-0,92). Die 25mg-Dosis reduzierte das Risiko um 19 Prozent (RR 0,81; 95%-KI: 0,69-0,94).
