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Petition“Gemeinsam retten wir die hausärztliche Versorgung”

Mit dem Aus der Ampelkoalition sind auch wichtige Reformen für hausärztliche Praxen auf der Strecke geblieben. Eine gemeinsame Petition des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes und des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V. soll dafür sorgen, dass die Umsetzung der Neuerungen direkt auf die Agenda der neuen Regierung gelangt. Machen Sie mit!

Die Petition umfasst unter anderem die Forderung nach vollständiger Vergütung aller hausärztlichen Leistungen.

Hausärztliche Entbudgetierung – Fehlanzeige. Höhere Bagatellgrenze für Wirtschaftlichkeitsprüfungen – Fehlanzeige. HZV-Bonus für Versicherte – Fehlanzeige. Das Ende der Regierung von SPD, Grünen und FDP hat auch viele Versprechen von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach an Hausärztinnen und Hausärzte scheitern lassen.

Erst Mitte September hatte er noch bekräftigt, das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) werde auf jeden Fall kommen. Rund sechs Wochen später platzte die Koalition und damit auch die Hoffnung auf die hausärztliche Entbudgetierung.

“Nun gilt es, der neuen Regierung deutlich zu machen, wie dramatisch die Lage in unseren Praxen ist. Und wir Hausärztinnen und Hausärzte genießen breiten Rückhalt in der Bevölkerung”, sagt Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth vom Hausärztinnen- und Hausärzteverband.

Gemeinsam mit ihrem Co-Bundesvorsitzenden Dr. Markus Beier und dem Verband medizinischer Fachberufe (vmf) hat sie daher eine Petition zur “Rettung der hausärztlichen Versorgung in Deutschland” beim Petitionsausschuss des Bundestags gestartet.

“Wir fordern alle Praxisteams bundesweit auf: Unterstützen Sie unsere Petition, sammeln Sie bis 17. Februar so viele Unterschriften von Ihren Patientinnen und Patienten wie möglich. Gemeinsam retten wir die hausärztliche Versorgung!”, appelliert Beier.

Infopaket für Praxen

Um Praxisteams und Versicherten die Teilnahme so einfach wie möglich zu machen, hat der Verband Mitte Januar ein Infopaket an alle hausärztlichen Praxen verschickt (s. Kasten oben). Es enthält Praxisposter und Unterschriftenlisten.

Weitere Informationen und Vorlagen stellt der Verband zudem online auf www.haev.de/petition zur Verfügung. Bis Ende März sollen die Ergebnisse vorliegen und kämen damit passend zu den Verhandlungen über den neuen Koalitionsvertrag.

Die Petition selbst umfasst drei Forderungen:

  1. Einen besseren, strukturierteren und effizienteren Zugang zur Gesundheitsversorgung durch eine bessere Steuerung. Dafür muss die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) gestärkt und weiterentwickelt werden.
  2. Eine vollständige Vergütung aller hausärztlichen Leistungen, um auch in Zukunft eine stabile und wohnortnahe hausärztliche Versorgung zu gewährleisten.
  3. Die unverzichtbare Arbeit des gesamten Praxisteams muss angemessen gewertschätzt werden. Praxisinhabende müssen dies auch umsetzen können.

In der Begründung zu den Forderungen führt der Verband aus, dass die HZV das einzige etablierte, freiwillige und erfolgreiche Primärarztsystem in Deutschland ist. Es würden dadurch Doppeldiagnosen vermieden und Therapien aufeinander abgestimmt.

Dadurch steige die medizinische Qualität, die Kosteneffizienz und der Zugang zur Versorgung verbessere sich. Daher sollten auch Versicherte, die sich für die HZV entscheiden, davon profitieren – genauso wie Krankenkassen, die die HZV unterstützen.

Nicht nur Nachwuchs braucht verlässliche Finanzierung

Ebenso sei die Entbudgetierung aus mehreren Gründen wichtig: Der Bedarf an hausärztlicher Versorgung nehme zu, gleichzeitig fehlten bundesweit bereits 5.000 Praxen. Für den Nachwuchs sei es aber nicht attraktiv, wenn der tatsächliche Aufwand und die Bedeutung hausärztlicher Arbeit nicht angemessen honoriert würden.

Die Kassen müssten daher verpflichtet werden, bei Bedarf zusätzliche Mittel nach dem Konzept MGVplus bereitzustellen, heißt es in der Petition.

Darüber hinaus müssen Mitarbeitende fair bezahlt werden. “Das ist aber nur möglich, wenn Praxisinhabende auch dazu in die Lage versetzt werden, ihre Mitarbeitenden entsprechend ihrer essenziellen Tätigkeit angemessen vergüten zu können”, erklärt Beier. Mit dem vmf sei man sich einig, dass dies etwa über einen neuen, dynamischen Teampraxis-Zuschlag gelingen könne.

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