Stuttgart. Rund drei Millionen Menschen nehmen an der HZV in Baden-Württemberg teil. Das hat der Hausärztinnen- und Hausärzteverband (HÄV) des Landes am Freitag (14.3.) anlässlich des Hausärztetages bekannt gegeben. Von den drei Millionen entfallen zwei Drittel auf den Vertrag mit der AOK Baden-Württemberg.
Verbandslandesvorsitzende Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth wertet dies als eindeutiges Signal, dass die HZV „zentraler Bestandteil der ambulanten Versorgung im Land“ ist. Fast jeder Dritte im Bundesland entscheidet sich damit freiwillig für eine koordinierte Gesundheitsversorgung durch die Hausarztpraxis.
„Trotz teilweiser Entbudgetierung bietet die HZV den Hausarztpraxen als einziges System Transparenz über ihre Einnahmen und die Sicherheit einer kalkulierbaren Vergütung“, erklärt Co-Landesvorsitzende Dr. Susanne Bublitz. In der Folge forderten daher die Delegierten des Verbandes auch die Bundespolitik auf, die hausärztliche Patientensteuerung durch die HZV weiter zu fördern. Sie schlagen dazu verschiedene Maßnahmen vor:
- eine freiwillige, aber gezielt geförderte Teilnahme an der HZV,
- eine stabile Finanzierung für Hausarztpraxen sowie
- eine stärkere Nutzung der Innovationskraft der HZV, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu gestalten.