Hiermit loggen Sie sich bei DocCheck aus.
Abbrechen

SuchttherapieLiefersituation bei diamorphinhaltigen Arzneimitteln hat sich stabilisiert

Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten kommen öfter vor - einzelne fallen gravierender aus. Für einen Wirkstoff, der bei Behandlungen von Heroin-Abhängigkeit genutzt wird, sieht es wieder besser aus, wie das Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben hat.

Derzeit gibt es nach amtlichen Daten rund 530 Lieferengpassmeldungen - bei 100.000 zugelassenen Arzneimitteln.

Berlin. Eine kritische Liefersituation bei diamorphinhaltigen Arzneimitteln für Injektionslösungen hat sich nach amtlichen Angaben wieder entspannt. Das Bundesgesundheitsministerium gab bekannt, dass ein im November 2024 festgestellter Versorgungsmangel nicht mehr vorliegt. Es handelt sich um pharmazeutisches Heroin, das für Ersatzstoff-Therapien bei Abhängigkeit von Opioden angewendet wird, wie ein Sprecher auf Anfrage erläuterte.

Die Versorgungslage habe sich nach Information des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte stabilisiert, teilte das Ministerium in der Bekanntmachung im Bundesanzeiger mit. Ein Versorgungsmangel geht über häufiger auftretende Lieferengpässe hinaus. Die Feststellung erlaubt befristet Abweichungen von Vorgaben, um leichter auf Importprodukte auszuweichen.

Versorgungsmängel eher selten

Ende Januar hatte das Ministerium zudem einen neuen Versorgungsmangel bei Antibiotika festgestellt, die zur Langzeitbehandlung von Streptokokken genutzt werden, um rheumatische entzündliche Herzerkrankungen zu verhindern. Eine solche kritischere Lage besteht auch noch bei einigen anderen Antibiotika-Wirkstoffen (Hausärztliche Praxis berichtete). Daher sind nun befristet Abweichungen von Vorgaben möglich, um ein leichteres Ausweichen auf importierte Produkte zu ermöglichen.

Generell sind offizielle Versorgungsmängel selten. Seit 2015 kam es weniger als 20 Mal vor. Als öfter auftretender Lieferengpass gilt eine mehr als zweiwöchige Unterbrechung einer üblichen Auslieferungsmenge. Dann sind in der Regel auch wirkstoffgleiche Mittel lieferbar. Derzeit gibt es nach amtlichen Daten rund 530 Lieferengpassmeldungen – bei insgesamt 100.000 zugelassenen Arzneimitteln.

Quelle: dpa

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.

Hier erfolgt die Registrierung für das Portal und den Newsletter.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation

Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.

Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
(max. 5 Dateien; PDF, JPG, PNG oder TIF)

Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Mit der Registrierung als Mitglied im Hausärzteverband stimmen Sie zu, dass wir Ihre Mitgliedschaft überprüfen.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.
Newsletter abbestellen

Wenn Sie den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.