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ForschungsergebnisseKleinkinder und Keime – eine riskante Beziehung

Viele Infektionen im frühen Kindesalter haben wohl Einfluss auf das Risiko für schwere Infektionen im weiteren Leben.

Kinder, die schon früh sehr viele Infektionen durchmachen, haben ein höheres Risiko für moderate und schwere Infektionen und für eine Antibiose im weiteren Kindesalter. Das zeigt eine Langzeitstudie, für die ein Team Daten von 614 gesunden Kindern aus der dänischen Mutter-Kind-Studie COPSAC ausgewertet hat.

Je nachdem, wie viele Infektionen die Kinder von Geburt bis zu einem Alter von drei Jahren durchgemacht hatten, wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt: Kinder, die weniger Infektionen als der Median von 16 Infektionen durchgemacht hatten, wurden in die Gruppe mit geringer Infektionslast eingeteilt (n=303); Kinder, die mindestens 16 Infektionen durchgemacht hatten, in die Gruppe mit hoher Infektionslast (n=311).

Anschließend wurde erfasst, wie viele Infektionen und Antibiotikaverschreibungen bis zum Zeitpunkt von Vorsorgeuntersuchungen im Alter von 10 bzw. 13 Jahren verzeichnet worden waren. Neben regelmäßig ärztlich dokumentierten Daten wurden dabei auch die Ergebnisse von Elterntagebüchern einbezogen.

Adjustiert wurden die Daten u.a. auf Art der Geburt, Rauchverhalten der Mutter, soziale Umstände und Hospitalisierung bei Geburt, aber auch auf Faktoren wie Vitamin D- und Fischöl-Substitution in der Schwangerschaft.

Während in der Gruppe mit geringer Infektionslast bis zum Alter von 10 bzw. 13 Jahren 87 moderate bis schwere Infektionsepisoden verzeichnet wurden, waren es in der Gruppe mit hoher Infektionslast 181. Eine systemische Antibiotika-Therapie wurde 623-mal in der Gruppe mit geringer Infektionslast benötigt, aber 799-mal in der Gruppe mit hoher Infektionslast.

Quelle:

doi 10.1001/jamanetworkopen.2024.53284

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