Bei einem Myokardinfarkt zählt nicht nur rasches Handeln in der Akutsituation – auch die richtige Nachsorge ist äußerst relevant. Das zeigt auch der Fall von Frau B.
Patientin B. berichtet über ein allgemeines Unwohlsein und leichte Schmerzen im rechten Arm (Symbolbild).
Die 62-jährige Frau B.* kommt in Ihre Notfallsprechstunde. Sie berichtet über ein allgemeines Unwohlsein und leichte Schmerzen im rechten Arm. Die Beschwerden seien plötzlich aufgetreten und hielten seit etwa zwei Stunden an.
Zusätzlich erwähnt sie ein diffuses Druckgefühl im Oberbauch, das sich zunehmend verschlimmert habe. Sie habe sich einmal übergeben müssen. Frau B. hatte in der Vergangenheit keine kardiovaskulären Erkrankungen, sie ist jedoch Raucherin mit einer familiären Vorgeschichte von Herzerkrankungen.
Bei der körperlichen Untersuchung ist die Patientin wach und ansprechbar, aber unruhig und kaltschweißig. Ihr Blutdruck beträgt 150/90 mmHg, die Herzfrequenz circa 80/min. Die Herztöne sind rein, die Lunge ist frei. Das Abdomen wirkt in der Untersuchung relativ unauffällig, das diffuse epigastrische Druckgefühl verstärkt sich nur leicht durch Palpation. Sie schreiben ein EKG (siehe Abbildung unten).
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