271 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche wurden 2024 an das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeldet. Diese Ausbrüche führten zu mindestens 2.400 Erkrankungen, 451 Hospitalisierungen und 8 Todesfällen, berichten RKI und BVL.
Im Durchschnitt der vorausgegangenen vier Jahre waren es pro Jahr 191 Krankheitsausbrüche mit 1.515 Erkrankungen, also deutlich weniger.
Ähnlich wie in den Vorjahren wurden die meisten Ausbrüche durch Salmonellen verursacht (90 Ausbrüche, 33 Prozent), gefolgt von Bakterien der Gattung Campylobacter (69 Ausbrüche, 26 Prozent) und 39 Ausbrüche (14 Prozent) mit unklarer Ursache.
Bei den Lebensmitteln, die mit hoher Evidenz ursächlich waren, wurden “Gemüse und Gemüseerzeugnisse” sowie “Fleisch und Fleischerzeugnisse” am häufigsten genannt. Bei den Expositionsorten wurde “Take Away/Fast-Food Imbiss” am häufigsten angegeben.
Quelle: Bericht “Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland 2024”