Expertentalk TYP-2-DIABETES Zeit zu handeln – T2D neu denken: früh, holistisch, kardiometabolisch
40% der Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) erreichen ihre HbA1c-Ziele nicht. Gleichzeitig verzögern sich im Praxisalltag oft notwendige Therapieanpassungen um Jahre – mit spürbaren Folgen für die langfristige Gesundheit. So ist das Risiko, in Deutschland an einer kardiovaskulären Erkrankung zu versterben, höher als in unseren europäischen Nachbarländern.
Dabei ist ein zentraler Faktor bei T2D oft zu wenig im Blick: das Gewicht. Diese sechsteilige Video-Reihe zeigt, warum der klassische HbA1c-Fokus nicht ausreicht, warum es sich lohnt, Blutzucker und Übergewicht frühzeitiger zu behandeln – und wie eine kardiometabolisch ausgerichtete, leitliniengerechte T2D-Therapie auch in der Hausarztpraxis einfach umzusetzen ist.
Die Berliner Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. Petra Sandow und der Endokrinologe und Diabetologe PD Dr. Martin Füchtenbusch aus München geben Tipps, wie sich mit modernen Inkretintherapien in der frühen Anwendung die Abwärtsspirale aus verfehlten Zielen und Voranschreiten der Erkrankung stoppen lässt.
Infobox zu Typ-2-Diabetes
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PD Dr. Martin Füchtenbusch gibt Tipps, wie die Verordnung von Inkretinen gut begründet und strukturiert dokumentiert wird: korrekte ICD-Kodierung mit allen Sekundärdiagnosen – Adipositas, Dyslipidämie, Fettleber, metabolisches Syndrom – sowie die schriftliche Festlegung von Therapiezielen im Praxisinformationssystem.