Zum dritten Mal haben zehn PJ-Studierende aus ganz Deutschland kostenlos an der practica teilgenommen, um sich zu vernetzen, mehr über den Berufsalltag und die Weiterbildung zu erfahren.
Das Programm über drei Tage ermöglichen Hausärztinnen- und Hausärzteverband, IHF und DEGAM, es wird von zwei erfahrenen allgemeinmedizinischen Mentorinnen geleitet.
Die Studierenden hatten viele Fragen mitgebracht – im Studium sind Start ins Berufsleben, Weiterbildung oder hausärztliche Versorgung kaum Thema.
Daher gab es neben viel Lust auf die Allgemeinmedizin auch Sorgen bezüglich Regressen, Bürokratie und der Finanzierung einer Praxis. Dies konnten sie beim „Meet & Greet“ mit Fachleuten sowie Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung, Niedergelassenen und Berufspolitikern klären.
Am Ende werden erste Schritte nach dem Studium konkret geplant. „Hier sind alle gut gelaunt, das ist in der Klinik anders“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Eine andere Teilnehmerin will einen Stammtisch für den allgemeinmedizinischen Nachwuchs in ihrer Region gründen.
Die Fortsetzung des Programms ist geplant: 2025 können sich PJ-Studierende wieder für ein Stipendium bewerben.
Dr. Sabine Gehrke-Beck, Dr. Ulrike Sonntag